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Herbstmagie: Mit Ritualen in die kalte Jahreszeit

Es ist Oktober. Zeitumstellung. Halloween. Samhain. Herbst.


In vergangenen Zeiten, hat mir der Herbst öfter ein Gefühl der Melancholie gegeben. Den Sommer loszulassen und die langen Tage an der Sonne zu verabschieden war mir immer zuwider. Früher hatte ich oft das Gefühl, nun wieder eingesperrt zu sein.

Umso älter ich wurde, umso mehr gefallen habe ich am Herbst gefunden. Ich darf mich nun wieder verkriechen, mir selbst mehr Ruhe gönnen und meine Energie wieder aufladen.


Erst seit ich in mir ein spirituelles Wesen entdeckt habe, ist mir "Samhain" oder das keltische Neujahrsfest ein Begriff. Ich habe zu dieser Zeit immer wieder kleine Rituale für mich gemacht, ohne sie bewusst an diese Zeit zu knüpfen oder etwas spirituelles darin zu sehen.

Im Nachhinein, erkenne ich, dass ich wohl schon immer spirituell war, es mir nur durch meine Yogareise bewusst wurde.




Mit Ende Oktober, geht auch ein Jahreszyklus zu Ende. Samhain leitet den Beginn des keltischen Neujahres ein. Die Natur verabschiedet sich in den Winterschlaf und es wirkt als würde der Rückzug dem Tod gleich kommen. Wir verbinden uns zu dieser Zeit mit unseren Vorfahren. Besuchen zu Allerheiligen die Friedhöfe um unseren Eltern, Großeltern und Urgroßeltern zu danken und um sie zu ehren.

Man sagt, an diesem Tag ist es möglich Geister zu sehen und sich mit ihnen in Verbindung zu setzten.