8 häufige Sanskrit Ausdrücke in der Yoga Stunde

Wenn du dir jetzt denkst, "Sans-was?!" ist dieser Artikel genau für dich geschrieben worden.

Wie auch in anderen Bereichen, verwenden wir Yogalehrer:innen oft Wörter, die man nicht gleich versteht.

Vorab, Sanskrit ist altindisch und kommt somit nicht oft in unserem alltäglichen Sprachgebrauch vor. Nichtsdestotrotz schadet es sicher nicht für die nächste Yogastunde besser vorbereitet zu sein.


 

Namasté

My soul honors your soul.


Namasté wird als Grußformel verwendet. In Bali, beispielsweise grüßen sich alle Menschen mit Namasté, falten gleichzeitig die Hände vorm Herzen und neigen den Kopf ein kleines bisschen nach unten, um sich voreinander zu verbeugen.


Namasté bedeutet

Das göttliche Licht in mir, erkennt das göttliche Licht in dir.





Pranayama

Atemübungen


Am Beginn jeder Yogastunde gibt es einen Part in dem Pranayama geübt wird. Gemeint sind Atemtechniken. Die Atemübungen sind unerlässlich im Yoga. Du kannst also eigentlich auch ohne schlechtem Gewissen behaupten Yoga gemacht zu haben, wenn du im Stau für ein paar Augenblicke tief durchgeatmet hast um nicht auszuflippen.

Tatsächlich kann man mit dem bewussten Atem einiges verändern. Wir wissen, dass Atemübungen Angstzustände mildern kann.


when you own your breath, nobody can steal your peace



Asana

Die Berühmteste Endung im Yoga


Asana bedeutet übersetzt "Sitz, Pose". Wenn man von Asana Praxis spricht, dann geht es um die körperliche Komponente im Yoga, die hier in Mitteleuropa am weitesten verbreitet ist. Jede Yogapose endet im Sanskrit mit Asana.



letting go is the hardest asana



Adho Mukha Svanasana

Herabschauender Hund


Und für den perfekten Übergang, die wohl berühmteste Asana. Der herabschauende Hund auch gerne Downwardfacing Dog oder Down Dog genannt.

Es ist eine Pausenposition, was für manche Yogabeginner abschreckend wirken kann, ist nach und nach ein echter Segen. Denn an dieser Position merkt man die ersten Fortschritte in der Praxis.


do it for the savasana


Shavasana

Die beliebteste Asana der Welt.


Obwohl die Übersetzung vielleicht ein bisschen abschreckend wirken kann. Die Totenstellung oder Savasana, ist üblicherweise die letzte Position in einer Yogastunde. In der Schlussentspannung verteilt sich, so wird es im Yoga gelehrt, die Energie, die durch die Yogapraxis aktiviert wurde, im Körper. Ohne Shavasana ist die Stunde also nicht vollständig. Gerade in der heutigen Zeit, ist es also besonders wichtig sich Zeit fürs ruhige liegen auf dem Rücken zu nehmen.




Mantra

heilende Wiederholungen


Wörtlich übersetzt bedeutet Mantra: „das, was denjenigen beschützt, der es erhalten hat“.

Mantras wirken indem durch ständige Wiederholung in bestimmten Rhythmen, Klänge Schwingung im Körper erzeugen.

Das Wohl bekannteste Mantra ist OM. Man atmet tief ein. So tief wie möglich. Und mit der Ausatmung erzeugt man dann die Laute A U M. Und wiederholt es mindestens drei mal. Umso öfter umso besser.


lokah samastah sukhino bhavantu


Surya Namaskar

Sonnengruß


Auch Sonnengebet genannt. Wurde traditionell zu Sonnenaufgang geübt und weckt den Körper auf. Nach dem langen Liegen ist das die perfekte Art morgens in Schwung zu kommen.

Es gibt verschiedenste Variationen vom Sonnengruß und auch einen Mondgruß (Chandra Namaskar).


you can yoga the way out of how fucked up you are


Shanti

Peace


Der Begriff Shanti (Sanskrit शान्तिः śāntiḥ) hat die Bedeutung absoluten inneren Friedens.

Manche Yogalehrer beenden die Stunde mit 3x Shanty als Mantra gesungen. Ich persönlich, habe noch nicht den Mut in meinen Stunden das Mantra anzutönen.

Drei mal wird es angestimmt weil jedes einzelne Shanty für etwas anderes steht.

Das erste Shanti ist für den persönlichen, inneren Frieden. Das zweite stiftet Frieden in persönlichen Beziehungen, im Freundeskreis oder der Familie. Das dritte Shanti gilt dem Frieden der ganzen Welt.





see you in savasana





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