5 Tipps für deine erste Yogastunde im Studio

Zum ersten Mal in ein Yogastudio zu gehen ist immer aufregend. Man kennt die Räumlichkeiten nicht und auch der "Hausbrauch" ist einem Fremd. Vor allem wenn man ein Yoga Neuling ist, kann die erste Stunde im Studio eine große Hürde sein. Doch wie so oft im Leben, muss man sich etwas trauen um sich weiterzuentwickeln.




Wer seine Yogapraxis vertiefen will,

sollte in jedem Fall in ein Yogastudio gehen



Auch ich habe lange mit YouTube praktiziert, bevor ich mich zum ersten Mal in ein Yogastudio getraut habe. Es gab sogar einen Zwischenschritt, bis ich dann wirklich im Studio gelanget bin. Meine Zweifel, gut genug zu sein waren enorm. Den Gedanken in ein Yogastudio zu gehen noch nicht fertig gedacht, schon Horrorszenarien im Kopf.


Meine Freundin, hat mich dann zu einer Yogalehrerin mitgenommen, die uns beiden eine Stunde angeboten hat. Nur meine Freundin und ich. Darauf konnte ich mich einlassen.

Doch innerhalb von ein paar Minuten habe ich festgestellt, dass ich noch nie so praktiziert habe. Atemübungen waren etwas ganz neues für mich und der herabschauende Hund wurde ganz genau erklärt. Ich durfte lernen, dass ich den Hund so noch nie gehalten habe. In diesen 90 Minuten habe ich Yoga ganz anders kennen gelernt. Abgesehen von den Fehlern die ich daheim täglich gemacht habe, hat mir diese Stunde gezeigt dass ein YouTube Video nie eine Stunde mit direkter Anleitung ersetzten kann.



1. Zieh dir die Kleidung an, mit der du dich am wohlsten fühlst


Ich denke dieser Tipp ist selbsterklärend. Zu einem Date, einem Bewerbungsgespräch oder einem Theaterbesuch kleiden wir uns auch so, dass wir uns wohlfühlen und auch ein bisschen herausputzen. Wenn du unsicher bist, dann versuche aktiv dagegen zu arbeiten, indem du das anziehst worin du dich stark und sexy fühlst. Das kannst du nicht nur im alltäglichen Leben anwenden sondern eben auch bei deinem ersten Besuch im Yogastudio.


Fake it till you make it.



2. Nimm dir ein paar Privatklassen bzw. Stunden in Kleingruppen


Schnapp dir eine Freundin und nehmt ein paar Privatstunden. Auch die Möglichkeit in einer Kleingruppe zu starten ist empfehlenswert. Man kann dann genau auf euch eingehen und sich Zeit dafür nehmen gewisse Positionen, genauer zu beleuchten. Korrekturen werden durch sanfte Berührungen ausgeführt falls notwendig und etwaige Fehlhaltungen können vermieden werden.




3. Atme ein paar mal tief ein uns aus bevor du ins Studio gehst


Dieser Tipp ist auch ein ultimativer Lifehack. Wenn wir angespannt, aufgeregt und nervös sind, neigen wir dazu den Atmen anzuhalten. Und ja, es kann wirklich sehr aufregend sein zum ersten Mal in deine Yogastunde außerhalb der eigenen vier Wände zu gehen. Und nicht nur vorm Yogastudio. Das Wundermittel "atmen" funktioniert auch wie der erste Tipp immer und überall.

Schließe kurz deine Augen, stelle dich stolz und aufrecht hin, verteile das Gewicht fest auf beide Beine und Atme (mind.) drei mal tief ein und gerne mit einem lauten Schnaufen aus.

Wenn du beim ein- und ausatmen innerlich mitzählst, wirkt es noch besser.


Pranayama wird dich auch in deiner ersten Yogastunde begleiten




4. Schließe während der Praxis so oft wie möglich die Augen


Leider neigen wir fast ständig dazu uns mit anderen zu vergleichen. Und wenn wir ehrlich zueinander sind, ist dass auch die größte Sorge bzw. Hürde beim ersten Besuch im Studio. Der Vergleich mit den anderen.

Hast du dich schon mal gefragt wofür du Yoga machst?


Ich hoffe, dass du Yoga nur für dich praktizierst.


Dennoch sind wir in unsere Gesellschaft daran gewöhnt uns zu vergleichen und dieses Muster zu durchbrechen, ist nicht einfach. Auch ich lande Gedanklich öfter mal bei meiner Nachbarin auf der Matte. Mir hilft es dann tatsächlich, die Augen für ein paar Momente zu schließen. Im Zuge meiner Ausbildung als Yogalehrerin haben wir mit verbundenen Augen Yogapraktiziert und I tell you. Diese Erfahrung ist einfach unbeschreiblich schön gewesen.


Gerade in der Aufwärmphase hat man genug Zeit die Augen geschlossen zu halten. Cat-Cow eignet sich hervorragend um sich mit geschlossenen Augen auf seinen Körper einzugrooven. Und auch die Schlusssequenz ist für mich persönlich am angenehmsten mit geschlossenen Augen.





5. Such dir einen Anfängerkurs


Simple as that. Viele Studios bieten immer mal wieder Anfängerkurse an. Dort findest du gleichgesinnte, die genau die selben Gedanken und Ängste haben. Ihr seid alle auf dem selben Level und habt die Möglichkeit in einem geschützten Rahmen zu wachsen. Vielleicht entwickeln sich dadurch auch neue Yoga Freundschaften, who knows.





Auch ich habe mich lange geweigert in ein Studio zu gehen, dennoch bin ich dankbar dass ich den Schritt gewagt habe. Es hat mich in meiner Praxis gefördert und auch heute hole ich mir Inspiration von anderen Lehrer:innen.


Flow as you are




PS.: Falls du Interesse an einer Privatstunde bzw. Kleingruppenstunde (max 4 Personen) hast, melde dich gerne bei mir!

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